Das Diakonische Werk Pfalz ist ein Spitzenverband
der Freien Wohlfahrtspflege
Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege vertritt das Diakonische Werk Pfalz rechtlich selbstständige Freie Träger der Diakonie gegenüber der Landesregierung Rheinland-Pfalz und den Kommunen. Das heißt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes handeln z. B. mit den Kranken- und Pflegekassen, sowie den Sozialleistungsträgern Kostensätze für die Pflege aus.
Diese Freien Träger sind christliche Vereine, Verbände, Stiftungen, Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Körperschaften öffentlichen Rechts. Sie betreiben u. a. Kliniken, Altenheime, Tagungshäuser, Wohnanlagen, Ausbildungsstätten und ambulante Hilfen.
Personalintensive Arbeitsfelder der pfälzischen Diakonie sind neben dem Gesundheitswesen mit drei Krankenhäusern mit ca. 840 Betten und ca. 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Bereich der ambulanten und stationären Altenhilfe. In den 27 Einrichtungen und Heimen für alte Menschen mit 2.600 Plätzen arbeiten rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Bereich der Arbeit für Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen betreibt die Diakonie in der Pfalz 19 Einrichtungen mit insgesamt 3.000 Plätzen und ca.1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Das Diakonische Werk Pfalz hat die von der Landeskirche übertragene Fachberatung und -aufsicht über den Kindertagesstättenbereich. Es begleitet, berät, qualifiziert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fort- und Weiterbildungen. In den 239 evangelischen Kindertagesstätten arbeiten rund 2.000 Beschäftigte. Insgesamt vertritt das Diakonische Werk Pfalz als Spitzenverband rund 10.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
In einigen Arbeitsbereichen arbeitet das Diakonische Werk Pfalz mit dem Caritasverband der Diözese Speyer zusammen. Dies gilt für die Geschäftsführung der 36 Ökumenischen Sozialstationen in der Pfalz und Saarpfalz. Auch die Hospizhilfe ist eine ökumenische Einrichtung.